Charly Mai gewinnt beim Fotowettbewerb in der französischen Partnerstadt Anglet

Foto „Bleiverglasung“ von Charly Mai 1. Preis in der Kategorie „Ausland“ Die Preisträger des Fotowettbewerbes der Freizeituniversität in Anglet, Ansbachs französischer Partnerstadt, stehen fest: Unter allen internationalen Einsendungen ging der 1. Preis in der Kategorie „Ausland“ an Charly Mai aus Ansbach. Die aktuelle Auflage des Wettbewerbs stand unter dem Motto „Art Deco“. Der Wettbewerb richtete sich wieder an alle Amateurfotografen aus Anglet und seiner Partnerstadt Ansbach. Alle eingereichten Fotos wurden in einer Ausstellung im Bürgerzentrum „Maison pour Tous“ in Anglet präsentiert. Bei der Vernissage verlieh Bürgermeister Jean-Michel Barate Charly Mai den 1. Preis der Stadt Anglet in Abwesenheit. Das...

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Wer hat an der Uhr gedreht?

  Karikatur: Stephanie Vogel   Oh nein, nicht schon wieder! Diese entrüsteten Ausrufe hört man heute landauf, landab! Kann man diese blöde Zeitumstellung nicht mal aufheben? Eigentlich schon, wenn sich alle Mitgliedsstaaten in der EU einig wären! Also – dann nicht,  denn Einigkeit in der EU? Wann gab’s das denn? Drehen wir die Uhren mal zurück – bis ins Jahr 1973. Die damalige Ölkrise machte vielen die Endlichkeit unserer Energievorräte klar. Schnell – innerhalb von 4 Jahren – fand man in  Europa eine Lösung: man führte am letzten Sonntag im März 1977 die Sommerzeit ein, um Energie zu sparen,...

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Museum unter blauem Himmel

  Ein Rundgang durch das Fränkische Freilandmuseum ist wie eine Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte: Über 100 Gebäude, Bauernhöfe, Handwerkerhäuser, Mühlen, Schäfereien, Brauereien, Amtshaus, Schulhaus und Adelsschlösschen, Scheunen, Ställe, Back- und Dörrhäuschen laden ein zur Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Sie vermitteln, wie die ländliche Bevölkerung in Franken früher gebaut, gewohnt und gearbeitet hat.   Von Dorf zu Dorf Die Häuser stehen in sechs Baugruppen, die nach Regionen und Themen angeordnet sind. So hat man bei einem Rundgang durch das Museumsgelände das Gefühl, von Dorf zu Dorf wie früher zu wandern. Besonders interessant: die Baugruppe Mittelalter sowie die Baugruppe Stadt mitten in...

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Josefi-Derblecken 2017

Alle Fotos: © Michael Vogel, Ansbach Man wartet schon gespannt ein ganzes Jahr, bis Bruder Gumbertus, alias Thomas Engerer,  beim Josefi-Derblecken  in den Ansbacher Kammerspielen den lokalen und regionalen Politprominenzen wieder die Leviten liest! Traditionell ist der Auftritt der Bierkönigin des Landwehrbräu Reichelshofen und das Bierfass-Anzapfen der Oberbürgermeisterin. Alle warten im ausverkauften  Kammerspiele-Saal angespannt auf den Auftritt des Fastenpredigers musikalisch umrahmt von den Wolframs-Eschenbacher Wirtshaussängern. Und er enttäuscht seine Fans nicht! Jeder kriegt mehr oder weniger ‚Fett ab‘. Sei es die Oberbürgermeisterin, Carda Seidel, die, angesichts der hochmotivierten Stadträtin Elke Homm-Vogel etwas mehr Gelassenheit an die Tag legen sollte. Denn als Bewohnerin von Gösseldorf wird Homm-Vogel bald von der Stadt abgeschnitten sein, weil die zweite Bahnbrücke abgerissen wird. Er empfahl der OB ein Gespräch mit dem städtischen Baureferenten mit dem Ziel, dort eine Mauer zu errichten, welche die Gösseldorfer dann bezahlen müssten. Oder Bürgermeister Thomas Deffner, der sich lieber mit seiner Frau als mit ‚alten Schachteln‘ (bezogen auf eine Ausstellung im Markgrafen-Museum Ansbach) fotografieren lassen sollte, um endlich wieder sichtbar zu werden. Martin Porzner, Bürgermeister und Wirtschaftsprüfer ist ebenso gefordert mit der prekären finanziellen Situation des Klinikums wie die Verwaltungsräte Otto Schaudig und Manfred Stephan, die endlich eine Sonderprüfung beauftragen wollen. Dabei übt der Youngster  und Landtagsabgeordnete Andreas Schalk den Aufstand gegen den übermächtigen Horst Seehofer und Boris André Meyer nimmt es gar mit dem allmächtigen US-Präsidenten und seinen...

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Kindern ein Theater geben

  Gespräch mit Claudia Kucharski vom Theater „Kopfüber“ zum Kinder- und Jugendtheatertag „In unserer Gesellschaft ist alles ‚dem Alter angemessen‘: die Lehrpläne, die Anforderungen, die Mode … warum nicht auch das Theater?“ Mit dieser fast philosophischen Frage hat sich Claudia Kucharski schon lange beschäftigt. Die aus Polen stammende, gelernte Kostüm- und Bühnenbildnerin, lebt seit Jahrzehnten für das Theater. Seit 1989 in Deutschland, hat sie in verschiedenen Ensembles und Theatern mitgearbeitet mitspielt oder Workshops geleitet, so auch beim viel zu früh verstorbenen Christoph Schlingensief in Bayreuth. 2005 kommt sie nach Ansbach und erfüllt sich einen Traum: ein eigenes kleines Theater...

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