Zwischen Burgoberbach und Herrieden lädt der „Bibelweg“ zu einem besinnlichen Spaziergang ein. Fotos: © Michael Alban

 

BURGOBERBACH/HERRIEDEN (an) – Wem die „besinnliche“ Vorweihnachtszeit vor lauter Einkaufs-, Geschenke- und Vorbereitungsstreß so gar nicht besinnlich vorkommt, der kann auf einem Wanderweg zwischen Burgoberbach und Herrieden ein wenig Auszeit von der Hektik des adventlichen Alltags nehmen. Der „Bibelweg“ zwischen dem Burgoberbacher Ortsteil Neuses und dem Herrieder Stadtteil Rauenzell ist dabei mit seinen rund 1,7 Kilometern Länge komplett barrierefrei begehbar und eignet sich auch für eine kurze Auszeit. Der Einstieg in den Weg erfolgt am besten am Ortsrand von Neues. Dort lädt auch die in den Jahren 2008/2009 errichtete „Schutzengelkapelle“ zu einem Besuch ein. Der Weg führt nach einem kurzen Stück zwischen Feldern hinein in den Rauenzeller Staatsforst. Den Weg markieren Steinstelen, die mit Bibelsprüchen versehen sind. Eine erste Pause bietet sich am Ruhebereich – dem „Schöpfungsort“ im Wald an. Endstation ist dann die Ruine der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Salvator bei Rauenzell. Deren Grundmauern wurden in den Jahren 2002/2003 freigelegt. Dort steht derzeit auch ein geschmückter Weihnachtsbaum und lädt ein wenig zum Verweilen und Besinnen ein.