In der Karlshalle überreichte OB Carda Seidel die Ehrenbürgerurkunde und den Siegelring mit dem Wappen von Ansbach Fotos: © Michael Vogel

 

Sondersitzung des Stadtrates im feierlichen Rahmen

 

Der frühere CSU Landtagsabgeordnete und Erste Bürgermeister Klaus Dieter Breitschwert ist Ehrenbürger der Stadt Ansbach. Der Stadtrat verlieh in einer feierlichen Sondersitzung in der Karlshalle die seltene Ehrung.

Die Oberbürgermeisterin würdigte Klaus Dieter Breitschwert und zählte eine Reihe seiner herausragenden Verdienste auf wie z.B. das Theater Ansbachs, die Einrichtung der Hochschule, die Ansiedlung des Bosch-Werkes in Brodswinden, die Beteiligung der Thüga an den Stadtwerken und vieles mehr. Besonders hervorzuheben sei auch seine Zuverlässigkeit: „Wenn sich jemand an ihn wandte, kümmerte er sich darum“.

Klaus Dieter Breitschwert hielt es in seiner Rede kurz. Er dankte allen, die ihm auf seinem politischen Weg in wohlwollender Weise begleiteten und ganz besonders seiner Familie, welche ihm die Freiheit für seine Arbeit ermöglichten und dies mitgetragen haben. Er stellte auch klar, dass viele der Leistungen nicht ohne die  Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten über die Parteigrenzen hinweg und deren Bereitschaft dazu möglich gewesen wären. Sein Hinweis, dass es nicht hoch genug geschätzt werden könne, dass die Partnerstadt in Frankreich nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges ihm ebenfalls die Ehrenbürgerwürde erteilt, erhielt großen Beifall.

Nach einer musikalischen Begleitung am Klavier von Ulrike Koch, trug sich der Geehrte in das Goldene Buch der Ansbach ein.

Die Ehrenbürgerwürde in Ansbach haben derzeit fünf Bürger: der frühere Landwirtschaftsminister Hans Mauerer (CSU), der ehemalige BND-Chef Konrad Porzner (SPD), die langjährige Stadträtin Gretl Schneider (SPD) und der ehemalige Bundesminister Carl-Dieter Spranger (CSU) und Klaus Dieter Breitschwert (CSU).