Nach drei Amtszeiten als Präsident des Bezirkstages Mittelfranken teilt Richard Bartsch mit, dass er nicht mehr als Präsident für den Bezirkstag kandidieren werde und sagt: „Ich mache den Weg frei!“. Als CSU-Bezirksrat will er sein Mandat jedoch in den kommenden fünf Jahren ausüben.

Die Wahl am 14. Oktober hat die Zusammensetzung des Bezirkstages deutlich verändert. Statt 24 sind es jetzt 33 Bezirksräte aufgrund von Ausgleichs- und Überhangsmandaten. Neu dazu kam die AfD mit drei Sitzen.

Das Ergebnis der Sondierungsgespräche ergab offensichtlich keine belastbare Mehrheit für die Zusammenarbeit mit der CSU und Richard Bartsch. Die zukünftige Führung soll „bunter und breiter aufgestellt sein“, so der Tenor der Besprechungen laut der Pressemitteilung des Bezirks Mittelfranken. Die Affäre Nawratil spielte in diesem Zusammenhang vermutlich eine Rolle.

CSU-Fraktionschef im Bezirkstag Peter Daniel Forster spricht Richard Bartsch höchste Anerkennung und Dankbarkeit für seine geleistete Arbeit aus und bedauert seinen Schritt zutiefst.

Richard Bartsch wurde zum ersten mal vor 32 Jahren im Stimmkreis Fürth-Land als Direktkandidat für den Bezirkstag gewählt. Das Direktmandat in Nürnberg – West gewann er vor 10 Jahren und er wurde dreimal als Bezirkstags-Präsident für die fünfjährige Amtszeit gewählt.