Der Kreisfeuerwehrverband Ansbach warnt aktuell vor der großen Waldbrandgefahr aufgrund der anhaltenden Trockenheit. Foto: © Michael Alban, FO

 

ANSBACH (pm/an) – Die anhaltende Trockenheit führt derzeit zur Festsetzung der höchsten Waldbrandstufen. Die damit einhergehenden Maßnahmen und Verbote sind notwendig. Der Kreisfeuerwehrverband Ansbach klärt auf! Schweden, Griechenland, bald Landkreis Ansbach? Ein Großbrand kann schnell entstehen!

Die Nachrichten zeigen dieser Tage deutlich, welche verheerenden Auswirkungen Groß- und Flächenbrände haben können. Dabei kann ein ganz kleines Feuer schnell zu solch einem gefährlichen Brand auswachsen. Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein Funken eines Grills, das Verbrennen von Gartenabfällen, oder auch die heiße Auspuffanlage eines auf einem Feld geparkten Autos können ein Feuer entfachen. Trockenheit, Hitze und Wind lassen dann so ein Feuer blitzschnell wachsen, noch bevor die ersten Kräfte der Feuerwehr eingreifen können.

Waldbrandstufe 3 bis 5 dieser Tage

Ab Waldbrandgefahrenindex Stufe 3 kann es unter Umständen aufgrund behördlicher Anordnung zu Einschränkungen kommen, so dass gegebenenfalls sogar das Betreten des Waldes untersagt wird. Grundsätzlich ist das Grillen und offenes Feuer im Wald oder in der Nähe des Waldes bei dieser Trockenheit und Hitzeperiode zu unterlassen. Im Landkreis Ansbach herrschen derzeit die Stufen 3 und 4 vor, wie man auf Karten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de) ablesen kann. Nördlich von Würzburg haben einige Gebiete schon die Stufe 5 erreicht!

Wasser kann Feuer auslösen?

In der Tat sollte man seinen ausgetrockneten Rasen nicht in der prallen Mittagssonne wässern, denn einzelne Wassertropfen könnten in einer Art Lupeneffekt das Sonnenlicht bündeln und so trockene Gräser entzünden. Auch weggeworfene Glasflaschen und –scherben, reflektierende Materialien wie Dosen etc. können das derzeit starke Sonnenlicht ungünstig bündeln. Besonders vorsichtig muss man beim Parken des Autos auf Gras sein, denn die Auspuffanlage, speziell der Katalysator, erreichen extrem hohe Temperaturen, an denen sich das Gras unter dem Auto schnell entzünden kann!

10 Minuten freie Brandausbreitung!

Sollten Sie einen Brand feststellen, rufen Sie umgehend den Notruf 112! Die Leistelle wird verfügbare Einsatzmittel alarmieren. Es kann jedoch sein, dass von Alarmierung bis zum Beginn des Löschvorgangs 10 Minuten vergehen, denn die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren müssen das Gerätehaus erreichen, sich ausrüsten, zum Einsatzort ausrücken und dort eine Wasserversorgung für den Löscheinsatz herstellen. Bei einem erkannten Brand zählt also jede Minute!

Helfen Sie mit! Treffen Sie Vorsorge zur Vermeidung von Bränden und achten Sie auf mögliche Brände!

Weitergehende Informationen finden Sie unter: www.dwd.de