Volles Haus beim diesjährigen Unternehmerabend des Landkreises Ansbach im Golfclub Lichtenau-Weickersdorf. Foto: © Michael Alban

LICHTENAU (an) – Bereits zum sechsten Male fand jetzt der Unternehmerabend des Landkreises Ansbach statt. Veranstaltungsort war heuer der Golfclub Lichtenau-Weickershof. Dessen Präsident Klaus Dieter Glinka und Landrat Dr. Jürgen Ludwig konnten sich dabei bei bestem Sommerwetter über eine Rekordbeteiligung freuen. Der Unternehmerabend des Landkreises Ansbach wird seit 2013 von der Wirtschaftsförderung des Landkreises jährlich veranstaltet, um regionalen Unternehmern, aber auch Vertretern der Kommunen und Gästen aus der Politik eine Gelegenheit zum zwanglosen Informationsaustausch zu bieten.

Bei abendlichen Temperaturen um die 30 Grad waren Schattenplätze beim Unternehmerabend des Landkreises Ansbach in Lichtenau sehr begehrt. Foto: © Michael Alban, FO

 

Heuer hatte sich die Rekordzahl von 340 Teilnehmern zum Unternehmerabend eingefunden. Angesichts der heißen Sommertemperaturen auch noch am Abend waren Schattenplätze besonders begehrt, zumal die offizielle Begrüssung im großen Saal des Clubrestaurants „Il Castello“ stattfand. Dort beleuchtete Gastgeber Landrat Dr. Jürgen Ludwig nach der Begrüssung der zahlreichen Ehrengäste unter anderem die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis. Derzeit gäbe es dort bei den Unternehmer derzeit ein „sehr hohe“ Bereitschaft zu Investitionen vor allem in den Bereichen Industrie, Handwerk und Hotellerie sowie bei der Gastronomie. Hier sei auch die Wirtschaftsförderung mit im Boot, um die „wenn auch begrenzten Mittel“ der Regionalförderung hier sinnvoll weiter zu leiten. Aufgrund des seit Jahren anhaltenden Aufwärtstrends seien so in den vergangenen Jahren jeweils rund 30 Hektar Gewerbeflächen entstanden. Doch hier zeigten sich aufgrund der guten Konjunktur mittlerweile auch „Engpässe“, so der Landrat. Deshalb müsse man „aufpassen“, dass der Landkreis den Standortvorteil freier Flächen für Ansiedlungen und Expansionen von Unternehmen nicht verliere, denn nur durch den anhaltenden wirtschaftlichen habe man die Rekordzahl von über 60.000 versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen erreichen können.

Warnte vor „Engpässen“ bei freien Flächen für Unternehmensansiedlungen und – expansionen: Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Foto: © Michael Alban, FO

 

Clubpräsident Klaus Dieter Glinka beleuchtete in seiner Begrüssungsansprache die Geschichte des Golfclubs, der vor Kurzem sein 40-jähriges Jubiläum feiern konnte. Dieser hatte ursprünglich 1977 als „Golfclub Altmühlsee e.V.“ begonnen, daraus wurde ein Jahr später der „Golf- und Landclub Lichtenau-Weickershof“ mit zunächst neun Löchern. Die Anlage wurde von den Mitgliedern stetig erweitert, erfuhren die Gäste des Unternehmerabends. 1990 wurde dann die Erweiterung auf 18 Löcher fertig gestellt. Im Jahre 2008 erfolgte die Umbenennung in den Golfclub Lichtenau-Weickershof. Letzte große Baumaßnahme war das 1995 eingeweihte umgebaute Clubhaus mit Restaurant.

Clubpräsident Klaus Dieter Glinka beleuchtete die Geschichte seines Golfclubs und machte Werbung für den „Familiengolfclub“. Foto: © Michael Alban, FO

 

Lichtenaus erster Bürgermeister Uwe Reißmann kleidete seine Präsentation der Marktgemeinde Lichtenau in eine humorvoll formulierte Vorstellung eines gut gehenden mittelständischen Unternehmens. Der Kommunalpolitiker ging in seiner Ansprache aber auch auf die Probleme und Herausforderung ein, die eine Kommune in Zusammenarbeit mit Unternehmen zu bewältigen habe. Anschließend wurde das Büfett des Restaurants „Il Castello“ eröffnet und die versammelten Gäste gingen zum gemütlichen und eigentlichen Sinn und Zweck des Abends über: dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und dem Knüpfen von Kontakten.

 

Der Bürgermeister als Chef eines mittelständischen Unternehmens: Lichtenaus Rathauschef Uwe Reißmann präsentierte seine Arbeit und seiner Heimatgemeinde einmal anders. Foto: © Michael Alban, FO