Der Tontaubenschießstand der Jägervereinigung Feuchtwangen (im Bild der Vorsitzende Manfred Hartnagel) ist nach einer Großinvestition jetzt fit für die Zukunft. Foto: © Michael Alban, FO

 

WIESETHBRUCK (an) – Zum erfolgreichen jagdlichen Schießen – also dem Erlegen von Wild ohne dies unnötig durch schlechte Treffer zu verletzen und leiden zu lassen – gehört für einen Jäger auch das regelmäßigeTraining am Schießstand. Die Jagd auf Flugwild wie etwa Enten üben die Jäger der Jägervereinigung Feuchtwangen seit Jahrzehnten am Tontaubenschießstand bei Wiesethbruck (Gemeinde Bechhofen). Zuletzt hatte man hier Anfang der 1980er Jahre die drei Wurfmaschinen erneuert. Um für den Schießstand auch für die Zukunft fit zu machen, war jetzt laut dem Vorsitzenden der Jägervereinigung Feuchtwangen, Manfred Hartnagel, eine Investition von rund 20.000 Euro nötig. Die drei Wurfmaschinen hätten mit gut 15.000 Euro zu Buche geschlagen, dazu kamen einige Nebenkosten – auch für ein Unbedenklichkeitsgutachten für den Grund der Schießanlage, dort wird schließlich mit Bleimunition geschossen.

Im sogenannten „Bunker“ wurde ein neuer „Turbulenz-Automat“ eingebaut. Dieser sorgt für unvorhersehbare Flugbahnen. Im Bild der Vorsitzende der Jägervereinigung Feuchtwangen, Manfred Hartnagel (li), sowie seine Vereinskollegen Karlheinz König (Mitte) und Helmut Schwab (rechts). Foto: © Michael Alban, FO

Auch hätten die Mitglieder der Jägervereinigung zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Vorhaben investiert. Allerdings hätte die Jägervereinigung das Großprojekt nicht ohne die Unterstützung von Sponsoren realisieren können, betonte der Vorsitzende gegenüber Fränx-Online. Dankenswerterweise hätten bis jetzt der Bayerische Landesjagdverband, die VR-Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl, die Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach, sowie Metallbau Knoll (Merkendorf), das Bauunternehmen König (Niederoberbach), die Zimmerei Nägelein (Arberg), der Steuerberater Köhnlein-Beierlein (Feuchtwangen), das Systemhaus Schmidt (Burgoberbach) sowie der Büchsenmacher Schiller aus Leutershausen zusammen mit der Marktgemeinde Bechhofen und dem Hersteller Spieth die Investition unterstützt.

„Macht in den ehegeringen Werbung für unsere Sponsorentafel“ forderte der Vorsitzende der Jägervereinigung Feuchtwangen, Manfred Hartnagel bei der Feierstunde. Foto: © Michael Alban, FO

Die Mitglieder der Jägervereinigung sollten jetzt aber noch kräftig Werbung für das Sponsoring machen, forderte Hartnagel bei der Feierstunde. Denn man brauche noch einige Sponsoren, diese würden dann alle auf einer Tafel am Schießstand genannt werden.  Nach erfolgter Schießstandabnahme durch das Landratsamt wird jetzt die Wiederinbetriebnahme der Anlage mit einigen Ehrengästen und einem Freiluftgottesdienst gefeiert. Bei dieser Gelegenheit konnten auch einige Nichtschützen wie der Weidenbacher Bürgermeister Gerhard Siegler – seine Marktgemeinde ist Mitglied in der Jägervereinigung – oder Sponsoren einmal mit einem Vereinsgewehr „Probeschießen“. Dabei galt es, in einer sogenannten „Rotte“ von sechs Schützen einen Parcours mit mehreren Schußpositionen zu bewältigen. Die Wurfmaschinen sorgten durch teils nicht vorhersehbare Flugbahnen für die nötige realistische Herausforderung.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und dem Schießbetrieb fand am Abend ein Gottesdienst mit dem katholischen Arberger Pfarrer Reinhard Basel statt. Dieser wurde musikalisch von den Jagdhornbläsern der Jägervereinigung Feuchtwangen umrahmt, einen kleinen Einblick gibt unser Fränx-Online-Video (© Michael Alban, FO). Die Kollekte des Gottesdienstes ging je zur Hälfte an den Kindergarten in Arberg und die Jägervereinigung Feuchtwangen.