Viel Applaus gab es auf der Bühne nicht nur für die Künstler – auch die Organisatoren wurden eifrig vom zumeist jungen Publikum gefeiert. Foto: © Michael Alban, FO

 

WASSERTRÜDINGEN (pm/an) – Am Wochenende war es wieder soweit: das Afrika-Karibik-Festival – nicht nur unter Insidern nur als „AKF“ bekannt – lockte wieder Besuchermassen auf die Wörnitzwiesen. Das musikalische Programm vereinte auch dieses Mal wieder große und kleine Namen der nationalen und internationalen Reggae-Szene. Neben dem jamaikanischen Musiker ZIGGY MARLEY und dem bayerischen Liedermacher HANS SÖLLNER teilten sich alte AKF-Bekannte, wie JAMARAM oder MELLOW MARK die Bühne mit neuen Gästen, wie etwa der australischen Sängerin NATTALI RIZE oder der preisgekrönten Songwriterin SARAH LESCH. Auch Acts wie MIWATA, die Dresdner BANDA INTERNATIONALE oder KLUB KARTELL, die gemeinsam mit DELLÉ, GANJAMAN, JAHCOUSTIX & SEBASTIAN STURM aufdrehten, sorgten auf dem Festival für die richtige Stimmung – trotz des Regens am Samstag. Auch 2018 hatten die Organisatoren abseits der Hauptbühne wieder ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein auf die Beine gestellt – und so gab es, neben den zahlreichen geladenen Bands und Künstlern, auch auf dem restlichen Festivalgelände wieder einiges zu erleben. Da gab es ganz neue Bereiche, der „Rootikal Dub Circus“ und die „Wallstreet Gallery“ – eine Galerie, in der die geladenen Streetart-Künstler ihre Werke ausstellen konnten. Darüber hinaus gab es auch auf dem AKF2018 wieder den beliebten „Wasteland“ Floor auf dem Campingplatz, Workshops, Walking-Acts, Kinderattraktionen und den großen Afrika-Markt am Festivalsonntag mit kulinarischen Leckereien und Waren aus aller Welt. Dieser lockte dann auch neben den eigentlichen Musikfans der Veranstaltung auch zahlreiche Neugierige aus der Region an, die einmal in die „Szene“ hineinschnuppern oder an den vielen Ständen mit ausgefallenen Waren shoppen wollten. Einen Teil der Einnahmen werden die Veranstalter, wie in den letzten Jahren auch 2018 wieder an wohltätige Organisationen spenden. So kamen in den letzten 10 Jahren bereits über 50.000 € an Spendengeldern zusammen, hieß es in einer Pressemitteilung. Selbstverständlich stand auch das 12. Afrika-Karibik-Fest wieder ganz unter dem Motto „Respect Mother Nature“. So wurde auch dieses mal wieder gänzlich auf chemische Dixi-Toiletten verzichtet und großer Wert auf ein sauberes und müllfreies Festivalgelände gelegt. Zudem stand auch 2018 wieder das angrenzende Naturfreibad Wörnitz für eine Abkühlung zur Verfügung.

Für unsere Fränx-Online-Leser gibt es im Anschluss eine Exklusiv-Reportage vom Festgelände, alle Fotos © Michael Alban, FO

 

Gummistiefel, barfuß Laufen oder – wie die beiden Girls hier mit Plastiksäcken über den Schuhen. Der Dauerregen am Samstag machte den Besuchern zwar auch am Sonntag noch ein wenig zu schaffen, aber Lösungen gab es viele!

 

So ließen sich vor allem die „echten“ Festivalbesucher die gute Laune und die gute Musik nicht verderben.

 

Aber auch zahlreiche „Normalos“ kamen am Sonntag zum großen Markttreiben. So buntgemischt wie diese Teppiche ist auch alle Jahre wieder das Publikum des „AKF“ und genau das macht einen Teil des besonderen Flairs dieser seit einigen Jahren in Wassertrüdingen ansässigen Veranstaltung aus!

 

So konnten die Musikfreunde heuer unter anderem Liedermacherin Sarah Lesch bei ihren deutschen Texten lauschen …

 

… oder bei einem Trommel-Work-Shop selbst den Takt angeben.

 

Hauptbesuchermagnet war natürlich die große Hauptbühne, daneben gab es drei kleinere Bühnen und ein Zirkuszelt …

 

… manchem Straßenkünstler reichte aber auch die feuchte Wiese, um sein Publikum zu begeistern.

 

Die gut gefüllten Marktstände luden zum Bummeln und shoppen ein …

 

… „up-cycling“-Möbel hingegen zum Träumen zu zweit.

 

Gut besucht waren auch die zahlreichen Stände, an denen man sich einen Rasta-Zopf flechten lassen  …

 

… oder ein Sprüh-Tattoo für den Sommer verpassen lassen konnte.

 

Auch dem einen oder anderen Künstler konnte man bei der Arbeit zuschauen und über den Tag mitverfolgen, wie sich das Kunstwerk entwickelte.

 

Generell waren alle und alles sehr „gechillt“ und fast jeder hatte für die zahlreich umherstreifenden Fotografen ein Lächeln übrig – Danke dafür!

 

Und fürs Allzumenschliche gab es – gemäß dem Motto „respect mother nature“ Öko-Klos.