Rund 400 Arbeitsstunden stecken im FRANKENBULLI: Sebastian Bayerl, aus Herrieden, Patrick Heidingsfelder, aus Ansbach, Gösseldorf  und Sebastian Stettner, aus Ansbach, Strüth haben einen 20 Jahre alten VW T4 für eine 7500 km – Abenteur-Rallye fit gemacht. Fotocomp: © Michael Vogel

 

Seit heute unterwegs für ein Charity-Projekt: mit Spenden soll der Ansbacher Förderverein Spielräume e.V. unterstützt werden

Wenn drei Jungs in Bierlaune bei der Beach-Party in Burgoberbach abhängen, entstehen auch außergewöhnliche Ideen. Abenteuerlust, neue Horizonte entdecken, den rauen Puls der Wildnis spüren, das wär‘s doch. Besonders, wenn man das mit einem guten Zweck verbinden kann. Genau das wollen die Sebastian Bayerl, 25 Jahre aus Herrieden, Patrick Heidingsfelder, 26 Jahre aus Ansbach, Gösseldorf und Sebastian Stettner, 29 Jahre aus Ansbach, Strüth, in die Tat umsetzen.

Sie haben sich beim „Baltic Sea Circle“ angemeldet. Doch es geht nicht nur um Abenteuer: Die Fahrt dient dazu, ein Charity-Projekt zu unterstützen. Jedes Team muss mindestens 750 Euro spenden und die drei wollen noch zusätzlich Spendengelder sammeln für den Förderverein Spielräuem e.V. der Jugend- und Kinderpsychatrie im BKH Ansbach. Das Spenden-Konto kann über die im Artikel gedruckte App aufgerufen werden und es soll, so die Abenteurer, ein ansehnlicher Betrag zusammen kommen. Alle sind aufgerufen zu spenden – ob kleiner oder größerer Betrag. Das Spendenkonto könnt ihr mit dem unten beigefügten QR-Code, aufrufen.

Das Team ist vom 16. Juni bis 1. Juli rund um die Ostsee bis zum Polarkreis unterwegs. Vor ihnen liegen 7.500 km Strecke, die sie ohne Navi oder GPS bewältigen müssen. Das Reglement sieht auch vor, dass das Fahrzeug mindestens 20 Jahre alt
sein muss, ob Pkw, Krad oder Van. Der Kaufpreis darf 2.500 Euro nicht übersteigen und die Fahrt über Autobahn ist nicht erlaubt (Kontrolle per Live Tracking), dafür gibt es mehr Abenteuer.

So kam der FRANKENBULLI zustande: ein angerosteter VW-Bus, der komplett überholt wurde. Alle Verschleißteile des Motors und des Fahrzeuges wurden gegen neue ausgetauscht. Insgesamt waren etwa 400 Arbeitsstunden nötig, um den Kleinbus flott zu kriegen, den erforderlichen Ausbau mit Betten sowie Dachträger zu bewältigen und mit etwas Farbe aufzuhübschen.

Die Fahrt begann heute, am 16. Juni,  in Hamburg mit dem übergebenen Road-Book und führt in 16 Tagen über asphaltierte Straßen, durch dichte Nadelwälder ebenso wie über Schotterpisten zu Gletscherpässen oder auch per Slalom-Schlagloch-Roulette durch Skandinavien: Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Von dort geht es weiter zum Polarkreis, Lappland und Nordkap. Durch Russland führt der Weg von Murmansk bis St. Petersburg oder alternativ durch Finnland nach Helsinki. Anschließend fahren sie durch die Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Danach geht es in Richtung Heimat durch Polen nach Deutschland um wieder im Ziel in Hamburg anzukommen.

Zum Abschluss gibt es eine große Party für die Teilnehmer und Fans.