Marion Trottler hielt diesen Sonnenuntergang als „Himmlischen Moment“ für das gleichnamige Foto-Projekt der Katholischen Jugendstelle im Dekanat Herrieden fest. Foto: © Michael Alban, FO

HERRIEDEN (an) – In der Herrieder Kunstgalerie DECIMA von Johann Buckel wurde jetzt eine neue Ausstellung eröffnet. Jugendliche Nachwuchsfotografen zeigen dort bis zum 13 . Mai im Rahmen des Projektes „Himmlische Momente“ der Katholischen Jugendstelle im Dekanat Herrieden ihre ganz persönlichen Vorstellungen und Erfahrungen in der Begegnung mit Gott in der Welt. Die in Herrieden beheimatete Jugendstelle hatte junge Christen im Dekanat und teilweise auch darüber hinaus eingeladen, sich in dem Projekt fotografisch mit Gott zu beschäftigen, so die Leiterin der Jugendstelle, Nadine Bauer bei der Vernissage. Die Einladung sei an kirchliche Jugendgruppen ebenso gegangen, wie an Schulen oder Vereine.

 

Die Leiterin der Katholischen Jugendstelle Herrieden, Nadine Bauer und der Dekanantsjugendseelsorger Michael Harrer eröffnet die Vernissage in der DECIMA-Kunstgalerie. Foto: © Michael Alban, FO

Bei einem Workshop habe man sich dann zunächst dem Thema „Himmlische Momente“ theoretisch genähert, so Dekanatsjugendseelsorger Michael Harrer (Pfarrer in Mitteleschenbach). Dieser erläuterte auch das Zustandekommen des nicht ganz alltäglichen Projektes. Bei einer Assisi-Fahrt der Dekanatsjugend seien im Jahre 2017 „so viele schöne“ Fotos entstanden, in denen man einen „Fingerzeig Gottes“ habe erkennen können, so der Dekanatsjugendseelsorger. Egal, ob Menschen, Pflanzen, Gebäude oder Naturphänomene – in vielen der bei der Reise entstandenen Aufnahmen habe man einen „Himmlischen Moment“ erkenn können. Diese Erkenntnis des Wirkens Gottes auch in teils ganz alltäglichen Dingen wie etwa einem Sonnenuntergang sollte dann einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden, weshalb man sich für das Projekt entschied.

 

Andrea Seiss setzte die Herrieder Stiftbasilika und ein Gesangbuch (Gotteslob) mit schönem Schärfeverlauf künstlerisch ins Bild. Foto: © Michael Alban, FO

Unter der Anleitung von Valentin Nowak von den Pfadfindern Eichstätt hätten sich die Jugendlichen dann daran gemacht, Fotos zu machen und auszuwählen, die zum Thema passen. Hierbei seien ganz und gar unterschiedliche Bilder zusammen gekommen, die alle auf ihre Art einen „Himmlischen Moment“ eingefangen hätten, so Nadine Bauer. Aus diesem Grunde habe man sich seitens der Organisatoren auch dafür entschieden, keinen Wettbewerb um „das beste Bild“ zu veranstalten. Vielmehr sollten die Fotografien bei einer Verlosung im Rahmen der Vernissage Preise erhalten.

 

Die Gewinner der Verlosung wurden hingegen von den anwesenden Medienvertretern und dem Mitgliedern des Film- und Fotoclubs Herrieden ebenso „rechte Licht“ gerückt. Foto: © Michael Alban, FO

Neben Geldpreisen gab es so bei der Ausstellungseröffnung auch von der Herrieder Firma Küchen Schüller gespendete Tassen für mehrere Einzelfotografen und Gruppen, deren Bilder in verschiedenen Kategorien gewertet wurden. Ebenfalls zum Konzept des Foto-Projektes gehört nun eine Wanderausstellung mit den gut 30 im Rahmen des Wettbewerbes eingesandten Aufnahmen – ergänzt um einige weitere Bilder. Schulen, Vereine oder kirchliche Einrichtungen könnten die Ausstellung über die Jugendstelle (www.jugs-herrieden.de) buchen, so Leiterin Nadine Bauer. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 13. Mai in der Kunstgalerie DECIMA in der historischen Zehntscheune (Deocarplatz 10) zu sehen. Falls geschlossen, können Besucher sich in der benachbarten DECIMA-Buchhandlung melden oder bei der Katholischen Jugendstelle (jugs.herrieden@bistum-eichstaett.de oder 098525 – 54 46).

 

Auch Herriedens Stadtpfarrer Peter Hauf gehörte zu den Gästen der Vernissage in der DECIMA-Kunstgalerie. Foto: © Michael Alban, FO