BECHHOFEN (an) – Nicht nur so bekannte Vereine wie der 1. FC Nürnberg oder Greuther Fürth sind in der Region in der 2. Bundesliga aktiv. Auch in der beschaulichen Pinselmachergemeinde Bechhofen gibt es Sportler mit Bundesliganiveau. Nach einer längeren Pause sind seit 2016 die Radialer des RV Adler Bechhofen wieder zurück in der 2. Radball-Bundesliga. Sie waren jetzt auch Gastgeber des dritten und letzten Spieltages der Vorrunde. 

Manfred Feurer, Vorstand des RV Adler begrüsste die angereisten Gastmannschaften und die zahlreichen Zuschauer. Foto: Michael Alban, FO

Radball hat in Bechhofen beim RV Adler – ebenso wie das Kunstradfahren der Damen – eine lange Tradition, so Vorstand Manfred Feurer, selbst früher aktiver Radballer. Bis Ende der 1970er Jahre war der Verein auch in der Bundesliga vertreten, dann folgte eine lange Pause. 2016 gelang mit Pierre und André Klinger der Wiedereinstieg in die 2. Bundesliga Mitte. Weitere Mannschaften sind in der Landesliga aktiv.

Abklatschen nach einem Treffer: die beiden Bechhöfer Bundesliga-Spieler Pierre und André Klinger. Foto: Michael Alban, FO

Beim 3. Spieltag waren jetzt die Mannschaften des RV Rolanden (bei Worms), RMSV Klein-Gerau (bei Darmstadt), RSV Leimen (Raum Heidelberg), RV Goldbach (bei Aschaffenburg) sowie der RMC Stein (Nürnberg) zu Gast. Von den vier Spielen des Tages konnten die Gastgeber letztlich eins gewinnen sowie ein Unentschieden erzielen, zwei Spiele gingen verloren. Nach der Vorrunde rutschte der RV Adler somit von Platz 5 auf Platz 6 von 12.

Nur der Torwart darf beim Radball auch mal „Hand anlegen“. Foto: Michael Alban, FO

 

Beim Radball treten Teams mit je zwei Spielern gegeneinander an. Die Spielzeit beträgt je Match zweimal 7 Minuten mit maximal 2 Minuten Pause. Ein Schiedsrichter sorgt für einen fairen Spielablauf. Die Spezialräder mit dem nach hinten versetzen Sitz verfügen weder über Bremsen, noch über eine Gangschaltung. Geschossen wird mit dem Vorderrad. Während des Spieles den Boden mit den Füssen zu berühren, ist verboten. Auch der Einsatz der Hände ist untersagt, einzig der als Torwart fungierende Spieler darf sie zur Abwehr zu Hilfe nehmen.

Technische Probleme wurden gleich am Spielfeldrand von den mitgereisten Mannschaftskollegen behoben. Foto: Michael Alban, FO