GUNZENHAUSEN (pm) – Im Juli 2017 brannte die Wohnung einer jungen Familie in der Ostvorstadt komplett aus. Die Familie stand vor dem Nichts. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz machte mit einem Facebook-Aufruf auf die Not der Familie aufmerksam. Eine Reihe hilfsbereiter Menschen und Firmen boten Sach- und Geldspenden an. Kurz vor Weihnachten konnte die Familie wieder in ihre sanierte Wohnung einziehen.

Nach dem Aufruf des Bürgermeisters in dem er um Möbel für das Kinderzimmer, die Küche, das Schlafzimmer und das Wohnzimmer gebeten hatte, kam die Pächterin Satiye Tolu der OMV-Tankstelle in der Weißenburger Straße auf den Bürgermeister zu. Spontan hatte sie in ihrer Tankstelle eine Spendenbox aufgestellt und 275 Euro gesammelt. Frau Tolu rundete die Spendensumme auf 500 Euro auf und übergab das Geld an die vom Brand geschädigte Familie, die in der Zwischenzeit in einer Ferienwohnung in Aha untergekommen war.

Spontan entschloss sich auch der Manager der REWE Manuel Pfeffer oHG in Merkendorf, Manuel Pfeffer, zu helfen. Er stellte der Familie einen neuen Kühlschrank und einen neuen Herd zur Verfügung. Unterstützt wurde er dabei von der Firma EXPERT Schlagenhauf aus Gunzenhausen und dem Lions-Club. Auch bei einigen anderen Anschaffungen wurde vom Lions Hilfswerk geholfen.

 

                                                                                                                                                                                                                                                  Foto: Christian Fürbaß

Die für die geschädigte Familie geeigneten gebrauchten, aber gut erhaltetenen Möbel und Einrichtungsgegenstände wurden gerne genommen, selbst abgeholt und für die Dauer der Sanierung der Wohnung zwischengelagert. Der Lions-Club Gunzenhausen setzte sich ebenfalls stark ein. Die Lions-Clubs haben sich auf die Fahnen geschrieben, da zu helfen, wo sich Menschen in körperlicher und seelischer Not befinden. Mit dieser Hilfe werden die Lions ihrem Ziel mehr als gerecht.

Großer Dank und Anerkennung gebührt Herrn Helmut Lang. Dieser koordinierte auf Bitten des Bürgermeisters professionell und mit großem Einsatz die Hilfsangebote, kümmerte sich um die Übergaben und unterstützte wo er konnte. „Dies ist herausragendes ehrenamtliches Engagement und deswegen gebührt Herrn Lang unser aller Respekt“, ist Bürgermeister Fitz überzeugt. Anfang des Jahres konnte nun die Familie mit großer Freude und Dankbarkeit für die erfahrene Hilfe wieder in ihre Wohnung einziehen.