Die Theodor-Heuss-Medaille in Gold verliehen von Parteichef Christian Lindner, überreichten Ortsverbandsvorsitzender Pierre Horrolt und die Vorstandsmitglieder Winni Rathsmann und Marianne Wöllmer.    Foto: Privat

GUNZENHAUSEN (fr) – Er war 42 Jahre Mitglied des Stadtrats von Gunzenhausen und war über Jahrzehnte das Aushängeschild der FDP: Diethelm Schoen. Kürzlich erst beging der Studiendirektor i.R. seinen 85. Geburtstag, den er im familiären Kreis feierte. 

Nun zeichnete ihn der FDP-Ortsvorsitzende Pierre Horrolt und die Vorstandsmitglieder Marianne Wöllmer (Weißenburg) und Winni Rathsmann (Muhr am See)  mit der Theodor-Heuss-Medaille in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FDP aus . Tatsächlich aber ist er schon  seit 52 Jahren im Kreis der liberalen Familie.

Diethelm Schoen, der von 1959 bis 1997 am Simon-Marius-Gymnasium als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Erdkunde tätig war, hat Generationen von Schülern begleitet und ihnen all jene Eigenschaft mit auf dem Weg gegeben, die sie  zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern gemacht hat.

Als Nachfolger des unvergessenen Stadtrats Karl Meidert zog Diethelm Schoen 1967 in den Stadtrat Gunzenhausen ein.  Er war 42 Jahre in diesem kommunalen Ehrenamt tätig, so lange wie kein anderer.  Immer wenn es darum ging, das kulturelle Leben in der Stadt zu beeinflussen, war die Stimme von Diethelm Schoen befragt. Er galt als der „Kulturpapst“ der Stadt.

Aber nicht nur in der Stadt war Schoen politisch aktiv, auch dem Kreistag gehörte er an, und zwar von 1972 bis 2002. Es waren vor allem die großen Infrastrukturprojekte (Krankenhäuser und Schulen), die er mit Engagement forcierte.

Für die FDP war er über viele Jahrzehnte das Aushängeschild in Gunzenhausen. Er fungierte nicht nur als Vorsitzender des Ortsverbands, er arbeitete auch in der Kreisvorstandschaft mit und vertrat die blau-gelben Farben der Freien Demokraten immer engagiert und mutig. Vorsitzender Pierre Horrolt: „Seine Parteifreunde sind stolz auf ihn!“

In den letzten Jahren unterstützte Diethelm Schoen die Volkshochschule als Moderator der Diskussionsrunde „Volkshochschule 50plus“, zudem war er mit Freude ein kompetenter Stadtführer. In all seinen Funktionen war es ihm ein Bestreben, seiner Stadt zu helfen nach dem biblischen Motto „Es diene ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“