MÜNCHEN (pm) – Die Katholiken im Freistaat Bayern sind derzeit aufgerufen, sich an der Pfarrgemeinderatswahl 2018 (einer reinen Briefwahl) am 25. Februar zu beteiligen. Diese steht heuer unter dem Motto „Gestern – heute – morgen Zukunft gestalten, weil ich Christ bin“. Dementsprechend wurde vom Landeswahlkomitte ein Logo entworfen. Dessen Bedeutung erklärt Ihnen Fränx-Online:

Zukunft gestalten.

Der Stift auf dem Motiv zur Pfarrgemeinderatswahl setzt eine klare Markierung. Alle Wählenden setzen ein Zeichen, sie kreuzen an und kreuzen auf. Schon mit der Wahlentscheidung gestalten sie die Zukunft ihrer Gemeinde. Sie bringen ihr „Ja“ für bestimmte Personen und Positionen zum Ausdruck. Damit wird denen ein Mandat erteilt, die Antworten bieten wollen auf die Frage, wie es mit der Sache Jesu in ihrer Gemeinde in Zukunft weitergeht. Wählende und Kandierende gestalten so die Zukunft ihrer Gemeinde!

Weil ich Christ bin!

Nach oben öffnet sich der Stift. Vögel schwärmen aus, um die Welt zu erkunden und Jesu Frohe Botschaft zu verkünden. So wie Gott sich in Jesus Christus und im Heiligen Geist öffnet, so sollen auch wir uns den Menschen öffnen und ihre Lebensräume erkunden. Je mehr Charismen wir einbringen, umso bunter und vielfältiger kann Kirche werden. Diese Überzeugung heute glaubwürdig zu leben, wird die bleibende Aufgabe für morgen sein, wenn wir uns zu Jesu Froher Botschaft bekennen und sie verkünden wollen. Dafür bietet die Pfarrgemeinderatswahl eine Chance für alle, die kandidieren, und für alle, die wählen.

Die Pfarrgemeinderäte sind in den katholischen Pfarreien unter anderem bei Maßnahmen im Bereich der sozialen und caritativen Dienste (Seniorenarbeit, Flüchtlingshilfe etc), der Bildungsarbeit, im pädagogischen Bereich (Elternbeiräte) oder im gesellschaftspolitischen Bereich (Kontakt zur politischen Gemeinde usw.) tätig und werden auf sechs Jahre gewählt. Des Weiteren sind die Pfarrgemeinderäte auch beratend (und teilweise auch zustimmend) etwa in die Erstellung des Haushaltsplanes der Pfarrei, die Anstellung von hauptamtlichen Mitarbeitern oder in die Planung pastoraler Schwerpunkte eingebunden. Auch die Behandlung von Konflikten oder die Neubesetzung der Pfarrstelle fallen in diesen Bereich.