Regina Dukart und Vereinsvorsitzender Gerald Brehm. Foto: Chr. Enz

Regina Dukart wechselt von Karpfenland Aischgrund in die Wirtschaft

 

HÖCHSTADT (enz) – In wenigen Wochen startet das Tourismusjahr 2018 im Karpfenland Aischgrund. Regina Dukart wird dann nicht mehr mit an Bord sein. Die Geschäftsführerin von Karpfenland Aischgrund wechselte zum Jahresbeginn in die Wirtschaft – und wurde nun von Gerald Brehm im Rahmen einer Vorstandssitzung offiziell verabschiedet.

„Angefangen hat alles aus Zufall“, erinnert sich Regina Dukart. „Im Sommer 2015 eröffnete mit dem Pschorr die erste Original Aischgründer Karpfenküche in München. Weil Martin Oberle für seine Trompete eine Begleitung suchte, fuhr ich einfach so mit meinem Akkordeon mit“.Gemeinsam mit Dr. Martin Oberle, dem Vereinsvorsitzenden Gerald Brehm und Karpfenkönigin Katrin Uano präsentierte Wirtschaftsingenieurin dann den Aischgründer Karpfen in der Landeshauptstadt.

Karpfen loben auf vier Sprachen

„Man hat gleich gemerkt, dass ihr der Karpfen nicht nur so gut schmeckt wie uns – sondern, dass sie ihn auch gut vertreten kann“, betont Gerald Brehm. Dies fiel ihm im Frühjahr 2016 wieder ein, als Karpfenland Aischgrund durch Gründung einer Fischereilichen Lokalen Aktionsgruppe (FLAG) Teil eines Europaweiten Netzwerkes unter dem Dach der EU wurde. „Mit ihren Sprachkenntnissen – Frau Dukart spricht neben Deutsch und Englisch auch noch Spanisch und Russisch fließend – war sie natürlich ein Glücksfall. Zumal sie bereit war unsere Region ehrenamtlich auf europäischer Ebene zu vertreten.“

Es geht darum, den Menschen der Region Freude zu machen

In besonderer Erinnerung geblieben ist Regina Dukart ihr erster Auftrag. „In Helsinki durfte ich unser Konzept vorstellen. Durch Tourismus den Absatz hochwertig erzeugter Fischereiprodukte zu stärken und so einen Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Strukturen zu leisten, war für viele andere Fischereiregionen völlig neu“, erinnert sich Dukart. Als die Aufgaben dann mehr wurden und alles auf professionelle Beine gestellt werden musste, bewarb sie sich – und wurde zuerst zur FLAG-Managerin, dann zur Geschäftsführerin von Karpfenland Aischgrund bestellt. „Eine schöne Aufgabe, weil man überall im Aischgrund einzigartigen, tollen Menschen begegnet“, sagt sie heute.

Ab sofort ist Regina Dukart bei einem in Emskirchen angesiedelten, bundesweit aufgestellten Hersteller von Verpackungssystemen für das Qualitätsmanagement zuständig. „Es ist mir ein Trost, dass Regina Dukart weiterhin in Höchstadt wohnen und dem Verein ehrenamtlich verbunden bleibt“, so Gerald Brehm zum Abschied.