Die 43. Altpapier- und Altkleidersammlung der Herrieder Kolpingsfamilie erbrachte 2017 rund 15.500 Euro. Fotos: Michael Alban

 

HERRIEDEN (an) – Die Herrieder Kolpingsfamilie sammelt seit über vier Jahrzehnten Altpapier und Altkleider. Der Erlös aus der Verwertung fließt dabei stets an mildtätige Projekte.

Sammlungsleiter Josef Wahler – dieser leitet das karitative Projekt seit der Gründung vor 43 Jahren – berichtete jetzt, dass bei der Jahressammlung 2017 insgesamt 124 Tonnen Altpapier sowie 43 Tonnen Altkleider gesammelt worden seien. Der Großteil davon stammt aus der „großen Straßensammlung“, die alle Jahre wieder zum Abschluss des Sammeljahres im Januar veranstaltet wird. Hierbei kamen heuer allein 39 Tonnen Altpapier sowie 15,6 Tonnen Altkleider zusammen.

Rund 60 Helfer der Kolpingsfamilie – der älteste davon bereits 80 Jahre alt – fuhren mit Lkws durch Herrieden und sammelten die von den Bürgern bereitgestellten Sachspenden ein. Diese Aktion sei wie in jedem Jahr nur möglich durch die Unterstützung örtlicher Firmen, betont Sammlungsleiter Josef Wahler gegenüber Fränx-Online.

Drei Lkws stammten heuer vom Küchenhersteller Schüller Möbelwerke, zwei Lkws vom Automatenhersteller Sielaff sowie ein Lkws vom Wohnzentrum Schüller. Aus der Verwertung seien heuer 15.500 Euro zusammen gekommen, so Wahler. Diese würden wie in den vergangenen 42 Jahren über das Jahr an wohltätige Zwecke oder mildtätige Einrichtungen verteilt.

Im Laufe der nunmehr 43 Jahren seit Bestehen der Sammlung seien insgesamt 4.072 Tonnen Altpapier sowie 1.209 Tonnen Altkleider gesammet und verwertet worden. So konnten über 460.000 Euro an Bedürftige gespendet werden.

Die monatliche Sammlung für das Sammeljahr 2018 beginnt wieder im Februar. Dann können an jedem 1. Samstag im Monat an der Sammelstelle im Winner Weg (beim Reitzentrum) zwischen 9 Uhr und 12 Uhr Altpapier, Pappe, Altkleider oder auch Schuhe abgegeben werden.

 

Seit 43 Jahren leitet Josef Wahler die Altpapier- und Altkleidersammlung der Herrieder Kolpingsfamilie

rund 60 Helfer sammelten bei der „großen Straßensammlung“ im Januar fast 40 Tonnen Papier und 15 Tonnen Kleider

Einige Herrieder brachten ihre Sachspenden auch persönlich im Winner Weg vorbei, Josef Wahler half gerne beim ausladen

Mehrere Herrieder Firmen hatten kostenlos sechs Lkws bereitgestellt, um die Sachspenden bei der „großen Straßensammlung“ einzusammeln