Besonderer Blickfang war der Zehnspänner der Pferdefreunde. Alle Fotos: © Michael Alban

 

Leonhardiritt Burgoberbach 2017

 

BURGOBERBACH (an) – Pech mit dem Wetter hatten am vergangenen Wochenende leider die Veranstalter des diesjährigen Leonhardi-Rittes in Burgoberbach. Anhaltender Regen und Windböen hielten zahlreiche Zuschauer und auch Teilnehmer vom Besuch der Traditionsveranstaltung ab. Wo sonst bei schönem Wetter einige Tausend Zaunsgäste die Route des Zuges verfolgen, wagten sich heuer leider nur einige wenige – zumeist Ortsansässige – mit Regenschirm an den Straßenrand.

Wegen der derzeit durch den Ort führenden Baustellenumgehung für die B13 und wegen des Wetters war dann auch die Zugroute in diesem Jahr deutlich kürzer als sonst üblich. Die teilnehmenden Reiter und Kutscher und deren Pferde ließen sich jedoch nicht von der Unbill des Wetters schrecken, genauso wenig, wie die Blasmusik Burgoberbach und die Jagdhornbläser des Reit- und Fahrvereins Herrieden, die den Leonhardi-Ritt und die anschließende ökumenische Andacht wie gewohnt musikalisch begleiteten.

Organisiert wurde der Leonhardi-Ritt wie in jedem Jahr von Josef Haßlmeyer. Dieser hatte für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement rund um den Leonhardi-Ritt – der einzigste seiner Art in der Region – bereits den Bürgerpreis der Kommunalen Allianz AGIL erhalten.

Zusammen mit Bürgermeister Gerhard Rammler und dem katholischen Ortspfarrer Johann Reicherzer konnte er als Ehrengast Domkapitular emeritus Alois Ehrl aus Stein begrüssen. Mit von der Partie waren auch wieder die Trachtenfrauen des Obst- und Gartenbauvereins. Diese reichten den Reitern und Kutschern den „Bügeltrunk“, sowie der örtliche Reitclub Niederoberbach. Dessen Vorsitzender Werner März verteilte an die Pferde Erinnerungsschleifen.

Auch der Reiternachwuchs war mit von der Partie.

Kutscher Hans Blank von den Pferdefreunden Frankenhöhe hatte wie in jedem Jahr den Ehrengast, heuer Domkapitular em. Alois Ehrl (re) sowie den Ortspfarrer Johann Reicherzer (li) an Bord.

Die Burgoberbacher Blasmusik trotzte dem Dauerregen ebenso …

… wie die Jagdhornbläser des Reit- und Fahrvereins Herrieden.

Organisator Josef Haßlmeyer unterwies alle Kutscher persönlich.

Reitclubvorsitzender Werner März verteilte Erinnerungsschleifen, auch an diese beiden Eselchen.

Die Trachtenfrauen reichten zum Auftakt Reitern und Kutscher den traditionellen „Bügeltrunk“.