Fotos: © Michael Vogel

 

… wie zwischen Frankreich und Deutschland“

so Prof. Henri Ménudier von der Universität Sorbonne, Paris. „Seit 72 Jahren arbeiten beide Länder erfolgreich zusammen nachdem wir vorher Kriege gegeneinander geführt hatten“, sagte er und wies darauf hin, dass gerade zu dieser Zeit das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern sehr wichtig ist.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Campus College“ der Hochschule Ansbach, begrüßte Präsidentin Prof. Ambrosius zu Beginn die zahlreich interessierten Hörer und ihren ersten Vortragsgast Prof. Henri Ménudier. Sie stellte stellte Ménudier als profunden Kenner Deutschlands vor und erläuterte kurz das neue Campus-College-Programm für 2017 und 2018.

Zur Einführung erläuterte Ménudier die politischen Unterschiede und die Verwaltungsgliederung von Frankreich und Deutschland. Er erklärte zum Beispiel, dass der französische Präsident mit der umfangreichsten Machtfülle der europäischen Länder ausgestattet ist, binnen weniger Tage eine Regierung installiert und in Deutschland die Bildung der Regierung Wochen oder sogar Monate andauern kann.

Er ging darauf ein, welche Pläne der neue französische Präsident Emmanuel Macron für die zukünftige Zusammenarbeit mit Deutschland und für Europa hat und dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Vorschläge offen gezeigt hat. Zum Schluss machte er klar, das die überzeugten Europäer deutlich machen müssen, wie wichtig es ist, gemeinsam zu handeln und über die gemeinsame Zukunft zu diskutieren.