In der  Sitzung des Wirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag vom 28. September 2017 wurde dem Freien-Wähler-Antrag von Dr. Bauer über den Lärmschutz an der A6 in Ansbach mehrheitlich zugestimmt und damit beschlossen.

„Dies ist ein entscheidender Durchbruch  und die bayerische Staatsregierung ist damit beauftragt bei der Bundesregierung im Sinne des Beschlusses tätig zu werden“, so Dr. Bauer.

Dr. Bauer freut sich, dass der Lärmschutz für die Bürgerinnen und Bürger bald umgesetzt werden kann.   

 

Antrag:

Lärmschutz an der A 6 im Stadtgebiet Ansbach Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich für einen umfassenden Lärmschutz an der A 6 im Stadtgebiet Ansbach von Höhe Gösseldorf bis zur Anschlussstelle (AS) Herrieden einzusetzen.

Begründung: Der dringend notwendige 6-streifige Ausbau der A 6 zwischen Feuchtwangen und Schwabach ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 lediglich als „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Er hat damit bis zum Jahr 2030 de facto keine Chance auf Realisierung.

Derweil nimmt der Verkehr auf der Strecke zu: Laut Autobahndirektion Nordbayern stieg die Verkehrsbelastung auf der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Feuchtwangen/Crailsheim und der AS Schwabach- West im Zeitraum zwischen 2010 und 2014 um 4 Prozent auf einen Mittelwert von 54.600 Kfz/24h. Der Schwerlastverkehr hat in diesem Zeitraum um 9 Prozent zugenommen.

Gerade die Anwohner im Stadtbereich Ansbach bekommen dies aufgrund des ungünstigen Höhenprofils in diesem Streckenabschnitt durch zunehmende Lärmbelastung zu spüren. Zudem ist die geografische Lage insbesondere von Gösseldorf unmittelbar neben der Autobahn zu berücksichtigen.