Foto:  Vor dem 1980 zuerst errichteten Wirtshaus Krone: der erste Museumsleiter Prof. Dr. Konrad Bedal, jetziger Museumsleiter Dr. Herbert May, Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Erster Vorsitzender des Fördervereins Fränkisches Freilandmuseum e.V. Friedrich-Wilhelm Brumberg

 

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim gehört zu den größten und besucherstärksten Freilichtmuseen in ganz Deutschland. Ende Juli feiert die Einrichtung des Bezirks Mittelfranken ihr 35-jähriges Jubiläum.

Das ehemalige Gasthaus „Zur Krone“ aus Oberampfrach ist das erste Gebäude im Museum, das aufgebaut wurde. Es stand bereits zwei Jahre, als am 24. Juli 1982 die feierliche Eröffnung mit dem damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß stattfand.

Heute stehen 135 Gebäude, weitgehend originalgetreu eingerichtete Bauernhöfe, Handwerkerhäuser, Mühlen, Brauereien, Gasthäuser, Schäfereien, ein Amtshaus, ein Sommerschlösschen und einige mehr in Bad Windsheim.

Sie vermitteln den jährlich rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern des Fränkischen Freilandmuseums, wie die ländliche Bevölkerung in früheren Zeiten gelebt, gewohnt und gearbeitet hat.

Laut Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch ist das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim eine Erfolgsgeschichte: ca. 5.700.000 Besucher waren hier und auch das Theater mit etwa 150.000 Besuchern und bisher 26 Produktionen ist gut gelaufen. Auch über die 148 Sonderausstellungen zeigte er sich erfreut.

„Analoges Leben, mit allen Sinnen ein Wohn- und Stallhaus erleben“ sagt Dr. Herbert May, der Museumsleiter gilt es zu vermitteln: „Unsere Aufgabe ist Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln“. Zur Zukunft erklärt er, dass noch einige Projekte in den nächsten Jahren anstehen, die durchgeführt werden.

Friedrich Wilhelm Brumberg vom Förderverein erläuterte, dass dieses Jahr für das Museum ca. 200.000 Euro zur Verfügung gestellt werden und wünscht sich die Umsetzung der Inklusion und den Aufbau von Sammlungen und einer Bibliothek. Auch die finanzielle Unterstützung von Volontären ist denkbar.

Prof. Dr. Konrad Bedal freute sich, dass die Erfüllung von Träumen mit dem Museum wahr wurden. „Franken unter einem Dach“ so sein Credo, „ein einzigartiges Gelände, ein Museum von Franken für Franken mit einer unglaublichen Akzeptanz in der Bevölkerung ist gelungen!“

Mit einer Oldi-Night am Freitag, 21. Juli, soll das Jubiläum mit der Öffentlichkeit gefeiert werden.