Foto: Stadtverwaltung Ansbach

 

„Ansbach putzt sich raus“ hat den Hundehaufen im Visier

„Ansbach putzt sich raus“ geht in die 6. Runde.

Im Mittelpunkt der 2012 von Oberbürgermeisterin Carda Seidel ins Leben gerufenen mehrtägigen Aktion für ein sauberes und attraktives Ansbach stehen diesmal die Hinterlassenschaften des „besten Freundes des Menschen“.

„Hundekot auf Straßen, Wegen, Plätzen, in Grünanlagen und Spielplätzen, aber auch auf landwirtschaftlichen Flächen, ist eines der Hauptärgernisse, das Bürgerinnen und Bürger in fast jeder Stadtteilversammlung und unzähligen schriftlichen und mündlichen Beschwerden thematisieren“, so Seidel bei der Eröffnung der Aktion „Ansbach putzt sich raus“ im Stadtgraben.

Wer einen Hund halte übernehme damit nun mal auch die Verantwortung, dass sein Tier öffentliche Flächen nicht verunreinige. „In Ansbach sind aktuell 1704 Hunde angemeldet und die meisten Hundebesitzer verhalten sich vorbildlich. An alle, die es mit den „Häufchen“ bisher nicht so genau nehmen, appelliere ich, mehr Rücksicht auf andere und die Sauberkeit unserer Stadt zu nehmen und halt einen Beutel für die Entsorgung mitzuführen,“ ergänzt Seidel.

Informationen rund um den Hund von Anmeldung bis zu den Standorten der Spender für Hundekottüten sollen Hundebesitzern und solchen, die es werden wollen, helfen, sich richtig zu verhalten. Wieder erhältlich sind ab sofort auch die wetterfesten Hundestecker für Beete und Grünflächen etc.

Nett aber deutlich fordert der kleine Terrier alle Hundehalter auf: „für den Haufen Tüte kaufen“. Die Hundestecker wurden 2013 erstmals angeboten und waren in Windeseile vergriffen. Erhältlich sind diese für 9,50 € und auch die neuen kostenlosen Hundeflyer im Amt für Kultur und Tourismus.

Beim Glücksrad am Mittwoch, von 10 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt dreht sich auch Einiges um das Thema Hund. Zu gewinnen gibt es natürlich die tollen Hundestecker und Hundekottütenspender für die Leine sowie viele weitere nützliche kleine und große „Helfer“ für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum.

„Wichtig ist uns bei der Aktion „Ansbach putzt sich raus“ stets auch Schülerinnen und Schüler mit einzubeziehen, um die Verantwortung für die Sauberkeit im öffentlichen oder halböffentlichen Raum zu wecken und zu stärken,“ weist die Oberbürgermeisterin auf die Pflanzaktion am Diensttagnachmittag an der Friedrich-Güll-Schule zusammen mit der Stadtgärtnerei hin.

Für mehr Sauberkeit und eine gepflegte Innenstadt greifen zudem am Mittwoch ab 9.30 Uhr die Innenstadthändler eigenständig zum Besen und hoffen damit, möglichst viele Kunden ebenfalls für ein sauberes Ansbach zu sensibilisieren.