Ende einer sechs Jahre langen Bauzeit

Oberbürgermeisterin Carda Seidel klang froh, als sie den Dank an alle Beteiligten am größten Straßenbauprojekt seit Nachkriegsende aussprach. Im Sommer 2011 wurde begonnen und mit dem Straßenfest am 19. Mai 2017 wurde es feierlich beendet.

Besonderer Dank galt dem Koordinator des Bauprojektes, Volker Oley und auch denen, die an der Großbaustelle wohnen und auch Handel treiben. Sie hatten in dieser Zeit eine besonders schwere Last wegen der teils massiven Beeinträchtigungen zu tragen.

Insgesamt wurden ca. 35 Millionen Euro von Stadt, AWEAN und den Stadtwerken Ansbachs dafür ausgegeben. In der Bauzeit waren häufig die Fahrbahnen, Fußgängerwege und Radfahrwege umgeleitet und verändert, ebenso die Buslinien. Es ging aber nicht nur um die Oberfläche der Promenade und der Maximilianstraße.  Hauptursache für die Baumaßnahme waren die im Untergrund liegenden alten Gewölbe des Onolzbaches und des Dombaches. Diese waren teils marode und brüchig geworden. Die Erneuerung verschlang mehr als zwei Drittel der Baukosten.

Bei aller Zufriedenheit, dass der Verkehr wieder normal fließen kann, gibt es dennoch häufig Kritik. Zum Beispiel an der Lage der Parkplätze. Nach Meinung mehrerer Anwohner und Autofahrer wären Schrägparkplätze besser gewesen. Die jetzige Situation führt häufig zu Behinderungen und Beinahe-Unfällen. Andere monieren, dass es eher einer „Betonwüste“ ähnelt, als einer Promenade mit „Flanierqualität“.