Etappen eines Brotbackseminars im Brothof Weiß in Höfstetten

Gut Brot will Weile haben. Man braucht Lust und Zeit für ein selbst gebackenes Brot – aber man wird mit vollem Geschmack und einem guten Gefühl belohnt.

Seit 1998 bietet Erika Weiß das 4stündige Brotbackseminar in ihrem ‚Brothof‘ an und es wird gerne besucht. Am meisten Spaß macht es in der Gruppe – egal ob Männlein und/oder Weiblein, Jung und Junggeblieben – denn jeder kann Brot backen.

Erika Weiß erklärt Schritt für Schritt die Etappen des Brotbackens. Vom richtigen Getreide bzw. Mehl, der optimalen Wassertemperatur zum Ansetzen des Sauerteigs oder des Hauptteiges, dem individuellen Rezept mit oder ohne Gewürze, mit oder ohne Körner und nicht zuletzt die gewünschte Form.

Alles beginnt mit einem Teiggemisch aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser, das nicht sehr appetitlich aussieht. Jetzt heißt es kneten – nicht zu viel und nicht zu fest, nach Gefühl eben. Das richtige Gespür braucht man auch bei der Konsistenz des Teiges – ist er zu locker oder schon zu fest? Fragen, die Erika Weiß bei jedem Teilnehmer mit einem prüfenden Fingerdruck beantwortet. Ein bisschen Mehl noch oder so passt’s. Danach rasch die Form ausmehlen und hinein mit dem Teig.

Jetzt brauchen Brot und Brotäcker/in erst einmal ein Päuschen. Das Brot zum ‚gehen‘ und sein/e BäckerIn zum stärken. Das geht ganz kurzweilig indem man rasch einen Hitzplootz belegt und  in den Ofen schiebt.

Man kann beinahe zusehen, wie das Brot über seine Form hinauswächst während man gespannt der Geschichte des Brotherstellens lauscht. Alles begann vor über 6000 Jahren im alten Ägypten. Aus den Wandervölkern wurden im Laufe der Jahrhunderte seßhafte Bevölkerungsgruppen, die das vorher während der Wanderschaft sporadisch verspeiste Korn nun anbauten und somit bis zur Ernte zumindest an Ort und Stelle blieben.

Im alten Ägypten war es vor 4000 Jahre  Samira, eine fleißige und sehr sparsame Hausfrau, die – per Zufall – den Sauerteig ‚erfand‘ und nicht nur ihrer Familie sondern dem ganzen Land und letztlich der Welt zu einem sehr schmackhaften Lebensmittel verhalf, mit dem man auch regen Handel betreiben konnte.

Beim Lauschen der (Brot)Geschichte übersieht man fast, dass das Brot bereits im Ofen die gewünschte Bräunung erhält und einen sehr angenehmen und heimeligen Backduft verbreitet. Endlich ist es fertig, der erste selbst gebackene Brot – es sieht gut aus, duftet unglaublich gut und schmeckt … wie selbst gebacken!

Wer frisch gebackenes Brot liebt, aber keine Zeit zum Backen hat aber gerne kaufen möchte, kommt freitags  zwischen 11 – 18 Uhr zum Brothof Weiß in Höfstetten an der B 13, Richtung München.

Verkauft werden die Sorten:
URFRANKE, URFRANKE MIT GEWÜRZ , DINKELBROT, FITNESSBROT, FLADENBROT, BROTHOF-WEISSBROT und im Sommer ab Mai bis August das SOMMERBROT.
Im Winter gibt es zur Advents- und Weihnachtszeit das fruchtige HUTZELBROT.

Brothof Weiß
Höfstetten 6
91522 Ansbach
Tel. 09 81 – 77 226
Email: brothof.weiss@googlemail.com
online: www.http://brothof-weiss.de

ACHTUNG: Gewinnen Sie einen Laib URFRANKE und beteiligen sich am Brothof-Gewinnspiel auf facebook:  Fraenx online (bis Sonntag 7. Mai 2017)