Kontrollstelle in Ansbach/Meinhardswindener Straße. Hier wurde mit einem Laser die Geschwindigkeit gemessen. Foto: © Michael Vogel

Laut Auskunft der Polizei wurden fast 9000 Bußgelder in Bayern bei dieser Aktion verhängt. Eine groß angelegte Information in nahezu allen Medien sollte die Autofahrer erinnern, die Geschwindigkeit des Autos bewußter den Straßenverhältnissen anzupassen. Zu hohe Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nummer eins.

Im Raum  Mittelfranken wurden etwas mehr als 100 Messstellen eingerichtet und über 47 000 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurde auf Landstraßen und innerorts gemessen und 1394 Verstöße registriert. Der höchste gemessene Verstoß in Mittelfranken betrug 177 km/h bei örtlich erlaubten 100 km/h. Es drohen eine Buße von 600 Euro plus zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot.

Die Schwerpunktaktion führte aus mittelfränkischer Sicht, insgesamt betrachtet, zu einem positiven Ergebnis. Es hat sich zeigt, dass die Thematik während der 24-stündigen öffentlichkeitswirksamen Aktion ins Problembewusstsein der Bevölkerung gerückt werden konnte, zumal sich der Großteil der Kraftfahrzeugführer während dieser Zeit an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten hat.